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Alumni-Interview mit M.Eng. Stefan Blöchl

Unsere Schriftführerin traf sich mit Stefan Blöchl, einem Ehemaligen der Hochschule Landshut, für ein Interview, um mehr über seine Erfahrungen im Berufsleben zu erfahren. Herr Blöchl hat im Jahre 2012 sein Studium Master Wirtschaftsingenieurwesen beendet. Zu der Zeit des Interviews arbeitete Herr Blöchl noch bei der Continental Teves AG & Co. oHG. Seit November 2014 ist Herr Blöchl an der Hochschule Landshut als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kompetenzzentrum Produktion und Logistik Landshut (PuLL) beschäftigt und promoviert in Kooperation mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.


 

Vor knapp sieben Jahren entschieden Sie sich für den Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen. Was hat Sie dazu bewogen und welche beruflichen Chancen versprachen Sie sich davon?

An sich die „klassischen“ Merkmales eines WI, sprich das breit gefächerte Fächerspektrum mit Einblicken in viele verschiedene Bereiche. Ich hatte am Gymnasium u.a. den Leistungskurs Wirtschaft und wollte diese Richtung weiter verfolgen, jedoch nicht mit einem klassischen BWL Studium. Ehrlich gesagt waren die beruflichen Chancen zu diesem Zeitpunkt für mich eher zweitrangig. Wichtig war mir zunächst im Bachelorstudium herauszufinden, ob diese Mischung das Richtige für mich ist, was ich schnell bejahen konnte.

Ebenfalls fiel damals Ihr Entschluss, das Studium an der Hochschule Landshut zu beginnen. Können Sie sagen, welche Vorteile Sie darin sahen, das Studium an diesem Standort zu absolvieren?

Zum einen wollte ich WI nur an einer Fachhochschule studieren, da mir der enge Bezug zur Praxis sehr wichtig war. Auf Landshut als Studienort wurde ich durch einen Bekannten aufmerksam gemacht, der damals bereits im 3. Semester WI in Landshut studiert hat. Das Fächerangebot im Bereich Integration hat dann die Wahl endgültig auf Landshut fallen lassen. Zudem liegt Landshut nur 120 km von meinem Heimatort entfernt und bietet als mittelgroße Stadt eine hohe Lebensqualität für Studenten zu erschwinglichen Preisen, verglichen mit München zum Beispiel.

Im Nachhinein bin ich sehr glücklich über die Wahl, besonders auch durch die sehr positive Entwicklung der gesamten Hochschule und der Fakultät ET/WI im Besonderen.

Herr Blöchl uns ist bekannt, dass Sie aus beruflichen Gründen längere Zeit in Indien verbracht haben. Welche Erfahrungen können Sie hiervon berichten und welche Unterschiede sehen Sie gegenüber der deutschen Arbeitsphilosophie?

Indien mit ein paar Sätzen beschreiben zu wollen ist nicht leicht und wird dem Land und den Leuten meist nicht gerecht, da Indien wegen seiner Größe und kulturellen Vielfalt eher mit Europa, als mit einem Land wie Deutschland zu vergleichen ist.

„India teaches you patience“, so könnte eine Überschrift für das Arbeiten in Indien lauten. Im täglichen Büroalltag bzw. in einem Produktionswerk muss man sich von vielen gewohnten Verhaltensmustern aus Deutschland schnell verabschieden. Zum einen muss man sich anpassen, zum anderen die indische Mentalität in seinen eigenen Planungen mit berücksichtigen. Typische Stärken der deutschen Arbeitsphilosophie, wie zum Beispiel gute Organisation und strukturiertes Planen, ergänzen sich im Idealfall mit der indischen Kreativität, Spontanität und Improvisationskunst. Das Arbeitsumfeld und die Probleme des Alltags unterscheiden sich Großteils zu denen in Deutschland.

Persönlich beeindruckt hat mich die Vielfalt des Landes im Positiven wie im Negativen, ob landschaftlich oder kulturell sowie durch den teilweise grotesken Unterschied zwischen Arm und Reich auf engstem Raum.

Inwieweit konnten Sie von dem Netzwerk, das sie an der Hochschule und im Ausland aufgebaut haben, profitieren?

Zu dieser Frage muss man die verschiedenen Arten von Netzwerken berücksichtigen. Mein Netzwerk durch die Zeit in Indien ist mehr oder weniger rein beruflicher Natur und hilft mir jetzt insofern, dass ich es jetzt besser verstehe, mit meinen indischen Kollegen zusammenzuarbeiten. Zum anderen bin ich in meiner Abteilung in Frankfurt meist erste Anlaufstelle für Fragen über unser indisches Werk.

Mein Netzwerk aus der Hochschulzeit muss ich klar zweiteilen. Zum einen habe ich einige sehr enge Freundschaften geschlossen, wobei man natürlich auch berufliche Themen bespricht, die aber hauptsächlich im persönlichen Bereich liegen. Solch enge Freunde im Studium gefunden zu haben, ist dabei für mich der größte „Profit“!

Zum anderen ist es der erweiterte Bekanntenkreis aus dem Studium. Dazu zähle ich Personen aus allen Bereichen der Hochschule. Über einen Wirtschaftsingenieur aus einem höheren Semester bin ich durch meine Masterarbeit auch auf meinem jetzigen Arbeitgeber aufmerksam geworden. Außerdem pflege ich noch Kontakt zu dem ein oder anderen Professor, insbesondere was auch karrieretechnische Fragen betrifft. Solche Kontakte sind aus meiner Sicht ein absoluter Mehrwert einer eher kleinen Hochschule. Bei einer Veranstaltung des Alumni Vereins 2013 habe ich zufällig jemanden getroffen, der auch schon längere Zeit in Indien gearbeitet hat. Er konnte mir dann sogleich auch ein paar nützliche Tipps geben.

Haben sich Ihre beruflichen Erwartungen / Vorstellungen erfüllt und wenn ja, inwiefern?

Definitiv Ja!

Mein erstes Projekt war die Verlagerung eines Produktionsstandorts. Als Projektkoordinator ist man mit allen Bereichen eines Industrieunternehmens in Kontakt und muss bereichsübergreifend im Team arbeiten. Dabei habe ich zum einen gemerkt, dass ich durch das Studium sehr gut auf diese Herausforderungen vorbereitet wurde, zum anderen habe ich für mich festgestellt, dass mir als Wirtschaftsingenieur eine große Bandbreite an Möglichkeiten zur Verfügung steht, mich beruflich zu betätigen.

Sie waren während des Studiums bereits ehrenamtlich engagiert. Haben Sie einen Mehrwert daraus generieren können?

Auch hier ein klares Ja!

Egal in welchem Bereich, ob WIngLA, LAeRacing oder die Arbeit in der Fakultät ET/WI, ich habe überall wertvolle Erfahrungen machen können! Diese „Spielwiesen“ waren eine ideale Möglichkeit, Sachen auszuprobieren und zusätzlich zum Studium praktische Erfahrungen zu machen. Auch hieraus hat sich ein Netzwerk an Personen ergeben, das entweder persönlichen oder beruflichen Charakter hat.

Absolventenfeier 2014

Ein Bericht vom großen Tag der frischgebackenen Absolventinnen und Absolventen der HAW.

Ein gelungener Abschluss einer wichtigen Zeit

 

Die Sparkassenarena ist gefüllt, es wird gemurmelt, Fotoapparate knipsen und eine erwartungsfrohe Anspannung liegt in der Luft. Heute ist der große Tag der frischgebackenen Absolventinnen und Absolventen der HAW Landshut! Die Mitarbeiter der Hochschule haben viel Zeit investiert, um den ehemaligen Studierenden und ihrer Begleitungen eine schöne Absolventenfeier zu bereiten.

Das anfängliche Gemurmel der zusammengesteckten Köpfe verliert sich langsam als Herr Prof. Dr. Stoffel, sowie diverse Ehrengäste aus der Politik ihre Glückwünsche, Ratschläge und die Entwicklung der Hochschule angesprochen haben.

Nach den vielen bedeutungsvollen Worten gehörte für die nächste Stunde den ehemaligen Studierenden die Bühne. Sie wurden fakultätsweise aufgerufen und erhielten einen von Alumni Hochschule Landshut e. V. gesponserten Absolventenhut. Unter der Laudatio der jeweiligen Studiengangsdekane wurden die Hüte in die Luft geworfen. Besondere Ehre gebührte den Studiengangsbesten, die mit einer Urkunde und einem kleinen Präsent für Ihre herausragenden Leistungen ausgezeichnet wurden.

Das letzte Wort (an diesem Tag) hatte Nicolas von Stülpnagel, als Vertreter des Alumni Hochschule Landshut e.V. Anekdotisch erzählte er aus dem Studienalltag, was einige Absolventen mit einem wehmütigen und einen lachenden Auge zurückblicken lies. Außerdem können die Studierenden stolz sein und dürfen sich an diesem besonderen Tag nach harter Arbeit und Prüfungsstress zurücklehnen. Dank an die Eltern, die durch ihre Anwesenheit die Leistung der Absolventen würdigten.

Bei einer kleinen Stärkung gab es am Ende an den Fakultätsinseln die Gelegenheit, sich angeregt mit den ehemaligen Kommilitonen auszutauschen und sich für den anschließenden Absolventenball zu verabreden. Dieser bildete mit der Partyband „SM!LE“ einen gelungener Abschluss einer spannenden und wichtigen Zeit an der Hochschule Landshut.

Wir wünschen allen Absolventen viel Erfolg im neuen Lebensabschnitt und „auf Wiedersehen“. Sei es bei einem Ehemaligentreffen, als Gastredner oder einfach um Kontakte zu knüpfen und zu erhalten!

 

News und Informationen aus der Vorstandschaft

Fusion, Ziele und Zukunftsaussichten

In den Mitgliederversammlungen zur Fusion beider Vereine, die aufeinander folgend am 24.07.2014 stattfanden, wurde der vorbereitete Verschmelzungsbericht verlesen. Auch die Gründe der Fusion wurden offengelegt, um den Mitgliedern Transparenz und Nachvollziehbarkeit hierfür zu gewährleisten. Es verfolgen beide Vereine ähnliche Ziele und beide verpflichten sich der identischen Zielgruppe. Aufgrund dessen erachten alle Beteiligten die Fusion als sinnvoll, um gemeinsam mehr erreichen und sich gegenseitig stärken zu können. Der Fusion wurde von den anwesenden Mitgliedern des Alumni Hochschule Landshut e.V. unter notarieller Aufsicht zugestimmt. Der Alumni EBS & IB e.V. wird im Oktober erneut zu einer Sitzung einladen, da sie beim letzten Termin nicht beschlussfähig waren.

Die Fusion und die damit einhergehenden, neuen Chancen für den Alumni Hochschule Landshut e.V. waren ein großer Bestandteil der Strategietagung unserer Vorstandschaft. Wir haben uns das Ziel / die Vision gesetzt, bis zu unserer Vorstandsübergabe in knapp 1,5 Jahren, eine gut ausgebaute und langfristig anhaltende Alumni-Kultur der Hochschule Landshut zu schaffen. Wir möchten feste Strukturen und Prozesse schaffen, an denen sich später andere orientieren können. Zudem werden wir verschiedene Veranstaltungen ins Leben rufen, die nachhaltig gepflegt und jährlich stattfinden sollen sowie mehr Benefits für die Mitglieder generieren.

Es ist uns ein persönliches Anliegen als neue Vorstandschaft, die Mitglieder mehr zu integrieren und an unseren Plänen teilhaben zu lassen. Aus diesem Grund werden wir im Herbst 2014 eine Umfrage verschicken, um eine große Bandbreite an Feedbacks zu erhalten und dementsprechend agieren zu können. Selbstverständlich nehmen wir Anfragen oder Wünsche und Ideen auch jederzeit per E-Mail unter info[at]alumni.la entgegen.

Das Sommermärchen 2014

Ein kleiner Rückblick auf das tolle Public Viewing an der Hochschule Landshut

Nach 24 Jahren warten, bangen und hoffen, ist der Traum nun endlich wieder einmal zur Realität geworden: Deutschland ist Fußballweltmeister 2014 und gleichzeitig erster europäischer Sieger auf südamerikanischen Fußballboden. Zusätzlich sicherte sich Miroslav Klose mit seinen nun 16 WM-Toren den Titel Rekordtorschütze und sorgte damit für Begeisterung bei den Fans. Allen Wetterbedingungen zum Trotz zeigte unsere Nationalelf eine tolle Weltmeisterschaft und besiegte Argentinien in einem spektakulären Finale mit einem Endstand von 1:0.

Das erste Zeichen in Richtung WM-Kurs setzten die Nationalspieler beim ersten Gruppenspiel gegen Portugal mit einem grandiosen 4:0. Danach folgte ein Unentschieden gegen Ghana und ein wenig aufreibendes 1:0 gegen die USA. Insbesondere das darauf folgende Achtelfinale hatte es in sich, als Deutschland erst in der Verlängerung das Spiel gegen Algerien für sich entscheiden konnte. Im Viertelfinale gegen Frankreich kam zwar ziemlich bald das 0:1 für Deutschland, doch dann war auch schon Schluss mit dem Torjubel für diesen Abend. Alles in allem bis dahin sehr humane Ergebnisse für Deutschland, doch letztlich kommt es ja nicht darauf an wie, sondern dass man gewinnt. Und somit kam es im Halbfinale zum Fußballklassiker Brasilien gegen Deutschland. Das Spiel überstieg alle Erwartungen, die man als Fußballfan nur haben konnte und es kam zu unglaublichen sieben Toren unserer Jungs. Es wurde gefeiert und gejubelt bis in die späte Nacht hinein und Deutschland fieberte nun dem großen Finale in Rio De Janeiro entgegen.

Das ganze Land erstrahlte in schwarz-rot-gold und auch unsere Hochschule wurde vier Wochen lang zum Ort der Fußballemotionen. Der Alumni Hochschule Landshut e.V. möchte sich auf diesem Wege bedanken, dass die Mühen so gut belohnt wurden und die Veranstaltung zu jedem Deutschlandspiel so zahlreich besucht wurde. Es war super, dass so viele Studierende, Professoren/Lehrbeauftragte, Hochschulmitarbeiter etc. den Weg in den ZH012/013 gefunden hatten, um mit uns gemeinsam die Weltmeisterschaft in Brasilien zum Sommermärchen 2014 werden zu lassen. Durch die Unterstützung von Texas Instruments war es uns möglich, ein paar kleine Schmankerl zu bieten, nämlich unsere Gewinnspiele und das Torwandschießen. Wir wünschen auf diesem Wege nochmals allen Gewinnern viel Spaß mit den Preisen und hoffen, dass euch die letzten vier Wochen genauso viel Freude bereiteten, wie uns.

 

Rauschende Ballnacht: Hochschule Landshut schwingt das Tanzbein

Facettenreiche Musik, lebhafte Gespräche, Überraschungsauftritte, jede Menge Tanzgelegenheiten in stilvollem Ambiente – damit wäre der 1. Landshuter Hochschulball auf den Punkt gebracht.

Initiator David Scherwath und Hauptorganisatorin Ella Baun bewiesen sehr viel Mut, ein derartiges Event ins Leben zu rufen. Mit dem Credo “Wer nichts wagt, der nichts gewinnt!” trafen Sie eindeutig ins Schwarze.

Studierende, Ehemalige, Mitarbeiter und Lehrende sowie die Hochschulleitung hatten die Gelegenheit sich auf anderem Parkett zu begegnen und so das soziale Miteinander der Hochschulangehörigen außerhalb der Arbeitsebene zu fördern und zusammen einen unterhaltsamen Abend zu genießen.

Ein Gläschen prickelnden Sekt in lockerer Runde bildete den Auftakt für eine rauschende Ballnacht, bevor es hieß: „Darf ich bitten!“ Alumni Hochschule Landshut e.V. begrüßte die rund 300 Abendgäste mit einem Sektempfang im Bernlochner Stadtsaal.

Für Live-Musik der Extraklasse sorgte die siebenköpfige Showband “SM!LE – The Band”. Mit ihrem umfangreichen Repertoire füllte sich in sekundenschnelle die Tanzfläche, nachdem Initiator David Scherwath gemeinsam mit seiner Tanzpartnerin Charlotte Fischer bei einem Walzer die Ballnacht eröffnete. Die tanzbegeisterten Gäste verließen nur für einen Plausch an der Bar oder für die faszinierenden Tanzdarbietungen von langjährigen Tanzschülern und Prof. Dr. Wolf nebst Ehefrau die Tanzfläche. Mit ihrer Charleston-Tanzeinlage aus den 20er Jahren bildeten Sie ein Highlight des Abends.

Wir freuen uns sehr, dass es ein, mehr als gelungenes Event war und hoffen auf eine Neuauflage im nächsten Jahr.

 

 

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